Aktuelles
Veranstaltungen
Sonntag, 24. Juni 2012, 11:00 Uhr
Ein Gang durch das jüdische Augsburg
mit Agnes Schilling
Augsburg ist reich an jüdischen Spuren
aus guten wie bösen Zeiten. Auf dem zwei-
stündigen Gang wird Agnes Schilling
viel Wissenswertes erläutern.
Treffpunkt: Synagoge, Halderstraße
Kosten: 4,-- / 3,-- €
Sonntag, 8. Juli 2012
Tagesfahrt
Ichenhausen und Günzburg
In Ichenhausen besichtgen wir die ehemalige Synagoge mit Museum und Mikwe,
den Friedhof und das Schulmuseum.
Die Führung durch Günzburg führt uns zum Korczak-Denkmal
und zur Gedenkstätte für Mengele-Opfer.
Das detaillierte Programm finden Sie unter "Veranstaltungen"
nmeldung erforderlich bei der:
GCJZ unter Tel. 0821 / 43 25 02
Kosten: 25,-- €
Überweisung des Betrags an die GCJZ
Bankverbindung:
Stadtsparkasse Augsburg
Kto-Nr. 810 63 33 39
BLZ: 720 500 00
Jüdische Feste
Im September/Oktober haben Juden zwei wichtige Feiertage: Rosch haschana (Neujahr)
und Jom Kippur.
Bei beiden Festen und bei den dazwischen-liegenden Tagen der Besinnung geht es um Umkehr und Vergebung.
Rosch haschana
Umkehr und Buße spielen im Judentum eine große Rolle. Wann soll ich umkehren? Am Tag vor deinem Tod. Also täglich, denn ich weiß nicht, wann der letzte Tag meines Lebens ist. Die Tore der Umkehr stehen immer offen. Wenn ein Mensch eine Pforte zur Teschuba öffnet, und sei sie so schmal wie die Spitze einer Nadel, dann öffnet Gott Tore, die so breit sind, daß selbst ein Wagen nebst Gespann hindurchkann. (Schir ha Schirim Rabba 5,3).
Wenn ich von meinen Sünden umkehre, so kehrt Gott um von seinem Zorn.
Ritualisiert sind Buße und Umkehr in den zehn Bußtagen von Rosch haschana bis Jom Kippur. Schon im Monat Elul, der dem Neujahr vorausgeht, wird in der Synagoge das Schofar geblasen. Im Morgengottesdienst werden die Slichot, die Bitten um Vergebung gesprochen.
Christlich-jüdische Zusammenarbeit
Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden - gibt es das überhaupt? Gibt es nach dem Holocaust noch Juden, die mit uns leben wollen - mit uns, nicht nur bei uns? Die etwas mit den Deutschen, den Christen zu tun haben wollen?
Und gibt es Christen, die diese Juden als gleichberechtigte und mündige Partner sehen?
Ma Nishma - Was gibt es Neues?
Viermal jährlich erscheint das Rundschreiben für unsere Mitglieder. Darin gehen wir mit namhaften Autoren aktuelle
Themen an, berichten über jüdisches und christliches Leben und schreiben über Eckpunkte unserer Vorstandsarbeit. Zusätzlich geben wir Hinweise auf aktuelle Termine und auch die aktuellen Feiertage.
Zur Rede von der "jüdisch-christlichen" Kultur
Kein banaler Philosemitismus.
Zur Rede von der "jüdisch-christlichen" Kultur
HANSPETER HEINZ
Das Judentum – eine ethische Religion
Das Judentum, die älteste Religion der Welt, ist vor allem eine ethische Religion, die das Handeln Gottes in der Geschichte und das Handelns der Menschen bedenkt. Juden haben nie ein spekulatives System von Gott und Welt entwickelt wie christliche Dogmatiker oder deutsche Idealisten.
Wohl waren sie immer herausgefordert zur Verteidigung ihres Glaubens. Religion und Vernunft ist darum ein durchgängiges Thema ihres Denkens. Hat der Vorrang der Ethik bei Hans Jonas und Emanuel Levinas hier seinen Ursprung?
